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Warum ihr als Studierende Social Media nutzen solltet

und wie ihr achtsam und gewinnbringend damit umgeht

Obwohl 86 % aller Menschen in Deutschland im Alltag soziale Medien benutzen (Quelle: wearesocial.com) und diese schon lange Einzug in unser Privat- aber auch Berufsleben erhalten haben, hat Social Media oftmals einen schlechten Ruf: So werden sie als Zeitfresser und Ablenkung betitelt, haben Suchtpotenzial und geben Raum für Fake News und gefälschte Darstellungen der Realität. Sie betonen Oberflächlichkeiten, was wiederum durch den Vergleich mit anderen Selbstzweifel und Angst, etwas zu verpassen, auslösen kann. Das alles schlägt auf die mentale Gesundheit. Ein achtsamer und zielgerichteter Umgang mit den Medien ist daher elementar.

Neben einer Vielzahl an Nachteilen, bietet Social Media aber auch allerhand Vorteile. Ob als „Erstis“ oder kurz vor dem Abschluss stehend – Social Media kann im Universitätsleben und beim beruflichen Einstieg ein wichtiges Werkzeug sein und viele Chancen bereithalten. Warum ihr als Studierende soziale Medien nutzen solltet und wie ihr achtsam und effektiv damit umgeht, zeigen wir euch in diesem Artikel.

Social Media im Studium und im Rahmen der beruflichen Orientierung

Baut ein weitreichendes Netzwerk auf
Besonders die Karriereplattformen Xing und LinkedIn sind für euren beruflichen Einstieg und eure Karriere interessant. Ein gutes Netzwerk und die richtigen Kontakte in passenden Branchen können im Zweifel einen massiven Vorteil für euch bringen. Ihr könnt euch mit ehemaligen Kolleg*innen, Kommiliton* innen aber auch mit Professor*innen vernetzen. Denn auch berufliche Kontakte müssen gepflegt werden. Das digitale Zeitalter bietet uns die optimalen Hilfsmittel für einfache, charmante Kontaktaufnahmen – sei es der Geburtstags-Reminder oder die Gratulation zur neuen Position über eines der Business Netzwerke.

Bildet euch mit sozialen Medien weiter
Es lässt sich nicht leugnen, dass soziale Medien auch zur Bildung beitragen. Während sie zu Beginn noch als reines Netzwerk- Tool verwendet wurden, gibt es heutzutage immer mehr Kanäle, die auf Expert*innenwissen zurückgreifen und lehrreiche Inhalte teilen. So kann man sich auf YouTube vielfältige Tutorials anschauen, um neue Skills zu lernen, kann auf Instagram Kanäle abonnieren, die spezifische Themen behandeln, bei Twitter verschiedenen Expert* innen folgen oder bei LinkedIn Kurse zur Erweiterung der Soft oder Hard Skills belegen.

Erweitert euren Horizont
Soziale Medien ermöglichen es euch, euch in verschiedene Themengebiete, mit denen ihr bisher keinerlei Berührungspunkte hattet, einzufinden. Twitter, Instagram, Facebook und Co. schaffen Raum für den Austausch von Erfahrungen und Meinungen, woraus ihr eure eigene Meinung schärfen könnt. Dies wiederum schafft Bewusstsein und eine Sensibilisierung der Gesellschaft.

Lebt eure Kreativität und Individualität aus
Fantasievolle Selbstdarstellung kann das Selbstbewusstsein stärken und für einen Ausgleich zum stressigen Alltag sorgen. Gerade in sozialen Medien mit Fokus auf Video- oder Foto-Content könnt ihr euch individuell ausleben und innovativ sein. Die Kanäle sind eure Spielwiese: lasst eurer Kreativität freien Lauf und entdeckt dabei vielleicht sogar ganz neue Seiten an euch.

Findet Facebookgruppen für eure Studiengänge
Wer noch nie bei Facebook nach Gruppen gesucht hat, wird überrascht sein: es gibt für fast alle Themen Gruppen. Auch für Studiengänge und sogar Jahrgänge gibt es diese. Hier könnt ihr euch austauschen und Kontakte knüpfen. Wer mal krank war, nicht aufgepasst hat oder mal etwas nicht verstanden hat, findet hier häufig Möglichkeiten, um den verpassten und unklaren Stoff zu wiederholen.

Findet Freund*innen und Gleichgesinnte
Neben dem Ausbau eines beruflichen Netzwerks, bietet Social Media natürlich die Möglichkeit persönliche Freundschaften zu entwickeln. Wenn ihr beispielsweise neu in eine Stadt gezogen seid, sind beispielsweise „Neu in der Stadt“-Gruppen auf Facebook eine gute Möglichkeit Anschluss zu finden. Außerdem ist es leicht weltweit mit Menschen, die die gleichen Interessen und Ansichten wie ihr habt, in Kontakt zu treten und somit internationale Freundschaften zu entwickeln.

Haltet euch auf den neusten Stand und informiert euch über Events
Die neuste Jobmesse, die neuste Studi-Party oder ein toller Workshop? Heutzutage erfährt man hiervon über Social Media. Auch Neuigkeiten über eure Uni werden über die sozialen Medien gestreut.

Achtsames Konsumieren von Content, der euch gut tut

Mal kurz Instagram checken und schon sind 30 Minuten vergangen? Wie kann das sein? Wahrscheinlich seid ihr in die Falle des Algorithmus getappt. Der schlägt euch nämlich genau den Content vor, der zu euren Vorlieben passt – und bringt euch dazu länger zu konsumieren. Gerade die beliebten Kurzvideos laden durch leichtverdauliche Inhalte und die Vielzahl an Formaten zum achtlosen Scrollen ein.

Wie ihr euch dem entziehen könnt? Meidet die „For You“-Page bei TikTok oder die „Entdecken“-Seite bei Instagram, die euch unaufhörlich automatisch neuen Content vorschlägt, sondern besucht gezielt Profile, die euch interessieren. Ihr wollt wissen, was es auf der Goethe-Uni neues gibt? Dann geht auf ihr Profil! Eure beste Freundin hat eine neue Story hochgeladen? Schaut sie euch direkt auf ihrem Profil an! So umgeht ihr den Automatismus der Apps.

Außerdem ist es wichtig, euren Feed auszumisten. Profilen, deren Inhalt euch nicht interessieren und gar schlechte Gefühle bei euch auslösen, könnt ihr getrost entfolgen. Darüber hinaus kann es helfen zu überlegen, welchen Zweck oder welches Ziel ihr mit dem Konsum verfolgt. Bringt euch der Content weiter, inspiriert und informiert er oder ist es nur eine stumpfe Ablenkung vom Alltag? Stellt euch diese Fragen bei jedem einzelnen Kanal, dem ihr folgt. Bei der Nutzung der verschiedenen Apps ist es also wichtig darauf zu achten, welche Profile einen Mehrwert für euch bieten und welche euch schlechte Laune bereiten.

Durch diesen Ansatz schmälert ihr das Risiko ins endlose Scrollen zu verfallen und außerdem wirkt sich das Entfolgen von Profilen, die euch nicht guttun, positiv auf eure Gedanken und Mindset aus. Weiterhin ist es ratsam, die Notifications auszustellen, sodass ihr nicht bei jedem Update kopflos die App öffnet.

Der Career Service der Goethe-Universität auf Instagram

Mit unserem Kanal @careerunifrankfurt begleiten wir Studierende und Berufseinsteiger* innen bei Themen wie Studium, Jobsuche, Bewerbung und Berufswahl, geben wertvolle Tipps und zeigen nebenbei, wie schön unsere Uni und unsere Stadt Frankfurt am Main sind. Außerdem benachrichtigen wir über unseren Kanal über Workshops, Jobmessen und anderen Veranstaltungen aus der Region. Auch das Kurzvideoformat „Reels“ gibt es auf unserem Kanal @careerunifrankfurt. In den Videos gibt Melike, Studentin der Biologie an unserer Universität, unseren Follower*innen Tipps zu Themen wie Karriere und Bewerbung und präsentiert humoristisch den Studierendenalltag.

Darüber hinaus stellen wir Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet vor, veröffentlichen Stellenanzeigen und teilen wichtige Veranstaltungstipps. So spannen wir als Career Service den direkten Draht zwischen Studierenden und Unternehmen, indem wir letzteren durch Instagram Stories eine Plattform bieten, sich vorzustellen und Stellenanzeigen zu veröffentlichen. Studierende haben somit die Möglichkeit, spannende Unternehmen und potentielle Arbeitgeber in kurzen Videosequenzen kennenzulernen und sich bei selbigen zu bewerben.

Unser vierköpfiges Social Media Team ist für Studierende und Unternehmen per Direct Message täglich erreichbar und freut sich über jedes Abonnement, jeden Like und jeden Kommentar.

Quelle: https://wearesocial.com/de/blog/2022/02/digital-2022-report-726-millionen-deutsche-nutzen-social-media/

Karriereplaner - Ausgabe: SoSe 2023