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Mein Weg in die Finanzbranche

Sandra Rohrbach, Consultant Strategy & Organization, berichtet über ihre berufliche Laufbahn bei zeb

Mein Weg zu zeb

Warum hast du dich für zeb entschieden, und wie war dein Einstieg bei zeb?

Zu Beginn meines Bachelor-Studiums in Wirtschaftsmathematik war mir bereits bewusst, dass ich mal in der Finanzbranche tätig sein möchte, bevor ich überhaupt wusste, welche Themenfelder oder Arbeitgeber in der Branche existieren. Mein Studium habe ich nur wenige Jahre nach der Finanzkrise begonnen, und ich denke, das dynamische, sich stets wandelnde Umfeld der Finanzbranche hat mich fasziniert. Für meinen Master habe ich mich daher für ein Finance-Studium entschieden. Über verschiedene Praktika in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, einem Konzern und zwei Investmentbanken erhielt ich Einblicke in verschiedene Bereiche der Finanzbranche. Die Tätigkeiten in Banken fand ich von Beginn an hochspannend, jedoch fiel es mir ein wenig schwer zu definieren, was genau mich in der Bankwirtschaft am meisten interessiert. Die Überlegung lag also nahe, die Branche erst einmal besser kennenzulernen. Ich suchte daher nach einem Job, in dem ich alles einmal ausprobieren, meine Expertise stärken kann und dafür auch noch gut bezahlt werde. Nach Gesprächen mit Bekannten und Freunden sowie ein wenig Internetrecherche hat sich zeb als führende Beratung in der Finanzbranche ganz oben auf meine Wunschliste katapultiert. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch ein äußerst professionelles und wertschätzendes Bewerbungsverfahren. Ich hatte mit vier meiner heutigen Kollegen sehr angenehme Vorstellungsgespräche, eins davon mit Human Resources und jeweils eins mit drei Beratern. zeb hat sich dabei von Anfang an als Beratung mit ganz eigener Philosophie präsentiert, die einfach zu meiner Person passt.

Mein Aufgabengebiet bei zeb

Was sind bei zeb deine Aufgaben?

Ich bin Consultant im Bereich „Strategy & Organization“ und beschäftige mich als Strategieberaterin mit den aktuellen Herausforderungen im Bereich Banking. Wichtige Punkte sind z. B. die zunehmende Technologisierung der Branche, die erhöhten regulatorischen Anforderungen und der immense Kostendruck, der auf den einzelnen Instituten lastet. Durch die thematische Vielfalt innerhalb der Bankenbranche sowie unser breites Kundenspektrum konnte ich bisher von den unterschiedlichsten Projekten profitieren und lernen. Ich hatte eine kleine Rundreise durch die zeb-Projektwelt – ganz so, wie ich es mir vor meinem Berufseinstieg gewünscht habe. Die Projekte unterschieden sich dabei in der thematischen Fragestellung, der Größe der Banken sowie der Aufstellung unserer Beraterteams. Darüber hinaus ist meine Rolle in jedem Projekt natürlich eine andere und entwickelt sich weiter. Mein Bürostandort ist Frankfurt, meine Kunden-/Projektstandorte waren bisher Frankfurt, Düsseldorf und aktuell Wien. Normalerweise bin ich von Montag bis Donnerstag beim Kunden vor Ort.

Mein Gesamteindruck

Wie gefällt dir die Arbeit bei zeb?

Bisher gefällt mir mein Aufgabenfeld sehr gut, da jeder Tag viel Abwechslung bereithält. Darüber hinaus beobachte ich, wie sich meine Fähigkeiten stetig weiterentwickeln. Aufgaben, die mir zu Beginn Schwierigkeiten bereitet haben, gehen mir nun leicht von der Hand. Jeden Tag kommen dennoch Aufträge hinzu, die mich aufs Neue herausfordern. Ich hatte stets sehr unterstützende Projektleiter, die mich sowohl gefordert als auch gefördert haben, sodass ich meine Komfortzone auch von Zeit zu Zeit verlasse, mich neuen Herausforderungen stelle und diese mit der Unterstützung meiner Projektleiter auch meistere.

Welche Skills werden bei zeb in deiner Position benötigt?

Meiner Meinung nach bringt ein guter Berater fünf Eigenschaften mit: analytische Fähigkeiten, Struktur, Team-Spirit, professionelles und sympathisches Auftreten sowie Durchhaltevermögen. Letzteres ist notwendig, da wir uns häufig Aufgabenstellungen gegenübersehen, mit denen man sich zuvor noch nie beschäftigt hat.

Welchen Rat gibst du Studierenden, die Interesse an der Beratung haben?

Zunächst sollte man sich ein genaues Bild des Berateralltags machen, um zu entscheiden, inwieweit die eigenen Vorstellungen die Realität treffen. Viele Beratungen stehen Studierenden auf Karrieremessen hierzu Rede und Antwort. Ansonsten bieten natürlich auch sämtliche Beratungen Praktika an, in denen man den Berateralltag gut kennenlernen kann. In jedem Fall ist es von großem Vorteil, mit Interesse und offenen Augen unterwegs zu sein und stets zu versuchen, den eigenen Horizont zu erweitern.

Karriereplaner - Ausgabe: WS 2018/2019