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Interview mit Florian Hennen
Regionalverkaufsleiter bei ALDI SÜD

Florian Hennen studierte an der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Mannheim Wirtschaftswissenschaften, bevor er als Regionalverkaufsleiter bei ALDI SÜD in Langenselbold begonnen hat.

Wie sind Sie zum Unternehmen gekommen? Warum haben Sie sich gerade hier beworben?
Zu ALDI SÜD kam ich über einen Bekannten, der die Position des Regionalverkaufsleiters bereits inne hatte. Die vielfältigen Aufgabengebiete gepaart mit der frühen Verantwortung direkt im Anschluss an das Studium empfand ich als sehr spannend und reizvoll. Durch die Gespräche mit dem Geschäftsführer und den darauf folgenden Praxistag an der Seite eines Regionalverkaufsleiters hatte sich der Eindruck bestätigt und meine Entscheidung war schnell gefallen.

Wie haben Sie die Umstellung von der Uni ins Berufsleben empfunden?
Aufgrund der direkt aufeinander folgenden Bachelor- und Masterstudiengänge in Wirtschaftswissenschaften betrug meine Studienzeit insgesamt fast sechs Jahre. Da ist der Einstieg ins Berufsleben natürlich zuerst etwas ungewohnt. Allerdings habe ich die vorlesungsfreien Zeiten meistens durch verschiedene Praktika genutzt und hatte somitschon erste Einblicke in die Arbeitswelt. Hilfreich war für mich auch die Tatsache, dass das Training on the Job bei ALDI SÜD sehr abwechslungsreich aufgebaut ist. So kam ich gar nicht erst dazu, mich zu fragen, ob ich nun lieber im Hörsaal sitzen würde. Rückblickend war das Studentenleben mit Sicherheit unbeschwerter als das Berufsleben, jedoch motiviert mich die große Verantwortung, die mir von ALDI SÜD täglich aufs Neue übertragen wird, umso mehr. Während das Studium oft sehr theoretisch war, kann ich nun die Ergebnisse der geleisteten Arbeit und der getroffenen Entscheidungen meist direkt im Anschluss erkennen.

Haben/Hatten Sie einen konkreten Ansprechpartner bzw. Betreuer im Unternehmen? Wie ist das Verhältnis unter Kollegen?
Bei ALDI SÜD bekommt man von Tag 1 an einen Regionalverkaufsleiter als Mentor zur Seite gestellt. Dieser ist Ansprechpartner in allen persönlichen und fachlichen Belangen. Da man die ersten Wochen zusammen unterwegs ist, lassen sich bereits viele Fragen klären und ein gutes Verhältnis aufbauen. Das Verhältnis zwischen den Kollegen in der ALDI SÜD Regionalgesellschaft Langenselbold ist sehr positiv. Da jeder Regionalverkaufsleiter einen eigenen Bereich mit bis zu sechs Filialen betreut, sieht man die Kollegen nicht regelmäßig, allerdings wird untereinander sehr oft telefoniert. Viele Situationen treten vor allem für jüngere Regionalverkaufsleiter zum ersten Mal auf, da ist es wichtig, dass sie sich an ihre erfahrenen Kollegen wenden können.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag aus? Welche Aufgaben nehmen Sie im Unternehmen wahr?
Ein typischer Arbeitsalltag eines Regionalverkaufsleiters lässt sich schwer beschreiben, da die Aufgabengebiete sehr vielfältig sind. Zu den Kernaufgaben gehören Personalführung, Controlling und die Filialorganisation. Zudem bin ich in mehreren Arbeitsgruppen tätig, in denen unterschiedliche Projekte vorangetrieben werden. Konkret könnte ein Arbeitstag dementsprechend aus einer Inventuraufnahme in der Filiale, mehreren Vorstellungsgesprächen für potenzielle Auszubildende und einer Messeorganisation für Berufsanfänger bestehen. Weiterhin plant und organisiert man in engem Kontakt mit der Abteilung Filialentwicklung zukünftige Erweiterungen oder Neubauten von Filialen.

Bietet Ihnen das Unternehmen besondere Weiterbildungsmöglichkeiten? Haben Sie die Chance, sich beruflich noch weiterzuentwickeln? Die ALDI SÜD AKADEMIE bietet regelmäßig Seminare zu Themen wie Personalführung, Führungskommunikation oder Rhetorik an. Neben kontinuierlichem Feedback der täglichen Arbeit bildet dieser Teil der Ausbildung eine sehr gute Basis für die persönliche Weiterentwicklung. Bei sehr guten Leistungen können Regionalverkaufsleiterinnen und Regionalverkaufsleiter zudem für zwei Jahre ins englischsprachige Ausland wechseln, beispielsweise nach Australien, England oder in die USA.

Was sollte man mitbringen, um im Unternehmen als Berufseinsteiger erfolgreich zu sein?
Als Regionalverkaufsleiter braucht man vor allem Kommunikationsstärke, Entscheidungsfreude und Organisationstalent. Es müssen jeden Tag Entscheidungen getroffen und an unsere Mitarbeiter kommuniziert werden. Mein aktueller Bereich umfasst beispielsweise fünf Filialen mit circa 40 Mitarbeitern. Wer da nicht über die oben genannten Eigenschaften verfügt, kommt leicht ins Straucheln.

Karriereplaner - Ausgabe: WS 2015/2016