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Mein Weg in die Finanzbranche

Martin Fürst, Manager Strategy & Organization, berichtet über seine berufliche Laufbahn bei zeb

Mein Weg zu zeb

Warum hast du dich für zeb entschieden und wie war dein Einstieg bei zeb?
Mich hat es schon früh mit einem dualen Studium in Kooperation mit einer deutschen Großbank in die Finanzdienstleistungsbranche gezogen. Durch verschiedene Stationen innerhalb der Bank erlernte ich dabei wichtige Grundlagen des Bankings in der Praxis. Nach Abschluss meines Studiums konnte ich dann im Rahmen eines großen Transformationsprojekts umfangreiche (Inhouse-) Projekterfahrung sammeln. Das dort Erlernte wollte ich im Anschluss bei weiteren Projekten ganz unterschiedlicher Art und v. a. bei verschiedenen Banken einsetzen, sodass sich der Wunsch, in eine Beratungsgesellschaft zu wechseln, festigte. Dabei war es mir aufgrund meines Finanzhintergrundes durch Studium und Berufserfahrung wichtig, das zuvor gewonnene Wissen in meinem zukünftigen Job einbringen zu können. Daneben gibt es derzeit kaum ein Umfeld, das sich so dynamisch wandelt wie die Finanzindustrie. Entsprechend stand zeb aufgrund seiner führenden Rolle und seiner Spezialisierung auf den Finanzdienstleistungssektor ganz oben auf meiner Wunschliste.
Verstärkt wurde dieser gute Eindruck durch ein professionelles Bewerbungsverfahren, in dem ich sehr angenehme Gespräche mit vielen jetzigen Kolleginnen und Kollegen führen durfte. Selbst in dem vergleichsweise kurzen Zeitraum des Bewerbungsprozesses wurde der besondere „Spirit“ von zeb für mich bereits spürbar.
Diesen kann ich seit meinem ersten Arbeitstag im April 2012 persönlich bestätigen. Neben hoher Fachexpertise und methodischer Kompetenz ist v. a. das partnerschaftliche Miteinander hervorzuheben. Als neuer Kollege ist man vom ersten Tag an Teil eines funktionierenden (Projekt-)Teams. Im zeb arbeiten wir nach dem Prinzip „Stay and grow“, sodass jeder nach seinen individuellen Interessen und Stärken sowie der eigenen Leistungsfähigkeit gefordert und gefördert wird. Das sonst in der Beratungsbranche übliche „Up or out“-Prinzip gibt es bei zeb nicht.
Ein weiterer Punkt, der mich an zeb von Anfang an begeisterte, ist die intensive Feedbackkultur über alle Ebenen hinweg. Auch ein junger Consultant hat ein explizites Mitspracherecht auf Projekten und wird dazu angehalten, seine Ideen aktiv einzubringen.

Mein Augabengebiet bei zeb

Was sind bei zeb deine Aufgaben?
Ich bin Manager im Bereich „Strategy & Organization“ und beschäftige mich als Strategieberater mit den aktuellen Herausforderungen im Bereich Banking – z. B. mit dem zunehmenden Kostendruck oder der Notwendigkeit eines digitalen Geschäftsmodells (um nur zwei Themen herauszugreifen).
Der eine Teil meiner Tätigkeit als Berater umfasst dabei die Themenentwicklung und -aufbereitung, um aktuell relevante Themen in konkrete Projektempfehlungen zu überführen. Der zweite – und wesentlich größere Bereich beinhaltet die Beratungstätigkeit selbst, also die Projektdurchführung beim Kunden. Hier agieren wir bei zeb zum einen strategisch (z. B. analysieren wir den Status quo und leiten Handlungsempfehlungen ab), zeichnen uns andererseits aber insbesondere auch durch die Umsetzung der identifizierten Ansätze aus. Unsere Arbeit steht damit immer unter dem Motto „Von der Idee bis zur Tat“, denn zeb unterstützt konsequent von der Entwicklung der eigentlichen Idee bis hin zur finalen Umsetzung.
Dabei ist die thematische Vielfalt und das breite Kundenspektrum des zeb ein klarer Vorteil, von dem man als Berater in verschiedenen Projekten profitieren kann.
In meinen bisherigen drei Jahren bei zeb hatte ich das Glück, eine wahre „Rundreise“ durch die zeb-Projektwelt erleben zu dürfen: Aus den verschiedenen Projekten gewann ich Einblicke in alle wesentlichen Themenfelder im Bankenumfeld (von Fusionen über Restrukturierungs-/ Transformationsprojekte bis hin zu Digitalisierungsfragestellungen) sowie viele verschiedene Kundentypen (von der Sparkasse mit 100 Mitarbeitern bis zu global agierenden Großbanken). Die Größe der Projektteams reichte dabei von zwei Beratern bis hin zur Großprojektlandschaft mit Hunderten von Kundenmitarbeitern und zwanzigköpfigen zeb-Teams, die vom Kurzprojekt über wenige Tage bis zum Dauereinsatz über mehr als zwölf Monate immer das Beste rausholten.
Auf unseren Projekten sind wir i. d. R. montags bis donnerstags beim Kunden vor Ort und freitags im zeb.office unseres jeweiligen Standorts (der durch jeden Mitarbeiter frei wählbar ist).

Mein Gesamteindruck

Wie gefällt dir die Arbeit bei zeb?
Meine Tätigkeit im zeb gefällt mir sehr gut und übertrifft alle meine Erwartungen an einen attraktiven Arbeitgeber. Dies liegt zum einen an den sehr spannenden Themen und Projekten, welche ich in den letzten drei Jahren begleiten durfte. Zum anderen hat es aber auch etwas mit der steilen Lernkurve zu tun, die die Arbeit in der Beratung mit sich bringt. Desweiteren ist die Art und Weise der Zusammenarbeit im zeb als sehr positiv hervorzuheben, da diese auf einem hohen Maß an Wertschätzung und Kollegialität basiert.

Was waren deine bisherigen Erfahrungen/ Erlebnisse, z. B. in Projekten?
Ich durfte in den letzten drei Jahren acht größere Projekte bei verschiedenen Banken und Versicherungen mit jeweils ganz unterschiedlichen Problemstellungen und Herausforderungen begleiten. Diese Abwechslung (verschiedene Projekte, verschiedene Standorte, verschiedene Kunden, verschiedene Teams) ist es im Besonderen, was ich am Berater alltag sehr schätze. Es wird definitiv nie langweilig und keine Woche ist wie die andere!

Welche Skills werden bei zeb in deiner Position benötigt?
Gute Beraterinnen und Berater bestechen meines Erachtens durch hohe analytische Fähigkeiten, können gut strukturieren, sind echte Teamplayer (auch in angespannten Projektsituationen) und bringen darüber hinaus ein hohes Maß an Empathie mit. Letzteres ist notwendig, da wir in unserem Alltag mit vielen verschiedenen Menschen und Problemstellungen konfrontiert werden. Natürlich sollte man darüber hinaus flexibel (angesichts der Reisetätigkeit) und leistungsfähig sowie ausdauernd sein, da wir in der Beratung auch gern mal die eine oder andere Stunde länger arbeiten als in anderen Jobs. Studierenden, die das Consulting für sich als Berufswunsch identifiziert haben, möchte ich raten, den Markt genau zu sondieren und insbesondere zu überlegen, welche Beratungen für sie eigentlich infrage kommen. Entscheidend ist hier z. B. die Wahl des Spezialisierungsgrades und der Fachrichtung.

Welchen Rat gibst du Studierenden, die Interesse an der Beratung haben?
Generell empfiehlt es sich bei Interesse, das Gespräch mit Beraterinnen oder Beratern zu suchen (z. B. im Freundes- und Bekanntenkreis oder auf Jobmessen etc.) sowie entsprechende Erfahrungsberichte zu lesen. Der nächste Schritt könnte dann ein Praktikum sein, das die Arbeit in der Beratung erlebbar macht. Unabhängig davon sind Praktika auf Kundenseite (z. B. in einer Bank) sinnvoll, um die dort vorherrschenden Themen und Herausforderungen in der Praxis zu erleben und zu verstehen.

Karriereplaner - Ausgabe: SS 2015