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Annika Albers

Annikas Erfahrungen als Beraterin bei Andersch in Zeiten von Corona

Annika Albers gehört seit 2019 zum Andersch- Team. Sie ist 26 Jahre alt und wohnt in Hamburg. Studiert hat sie im Bachelor an der Universität Paderborn und im Master an der Universität Münster. Ihren Weg zu Andersch hat sie über einen Gastvortrag an ihrer Universität gefunden, im Zuge dessen sie sich erfolgreich um ein Praktikum beworben hat. Im Anschluss an das Praktikum wurde sie in das Talentprogramm Inside@Andersch aufgenommen und blieb über regelmäßige Netzwerktreffen und persönliches Mentoring in Kontakt mit Andersch. Nach Ende des Studiums ist sie als Consultant zurückgekehrt und fest eingestiegen. Der Bereich Restrukturierung begeisterte sie von Beginn an, weil es tagtäglich darum geht, individuelle, maßgeschneiderte Lösungen in einem dynamischen und herausfordernden Umfeld zu entwickeln. Gleichzeitig erhält man vielfältige Einblicke in Unternehmen aus verschiedensten Branchen mit unterschiedlichen Ausgangssituationen. In diesem Artikel berichtet sie aber nicht über die Herausforderungen ihrer Mandanten, sondern über ihre eigenen Herausforderungen im Umgang mit Corona im Berateralltag.

1. Wie sieht dein Alltag gerade aus? Was hat sich bei dir in den letzten Monaten verändert?

Aktuell arbeite ich größtenteils aus dem Home Office oder zeitweise aus dem Büro unter Einhaltung unserer Corona-Auflagen und Hygiene-Regelungen. Viele Mandanten bevorzugen es, aufgrund der derzeitigen Lage, wenig externe Besucher in den Räumlichkeiten vor Ort zu haben. Ich denke, dass wir in der Zeit des Lockdowns sehr gut unter Beweis stellen konnten, dass die Qualität unserer Arbeit nicht von der physischen Zusammenkunft abhängig ist. Vielmehr haben sowohl wir als Andersch-Mitarbeiter, als auch unsere Mandanten feststellen dürfen, dass der Einsatz verschiedenster Instrumente zur digitalen Kommunikation eine ebenso erfolgreiche Zusammenarbeit ermöglichen kann wie vor Ort.

2. Wie verläuft der Kontakt mit dem Mandanten aus dem Home Office?

Vor Corona fanden die meisten Meetings mit dem Mandanten persönlich vor Ort statt. Mittlerweile wird sehr viel via Teams oder Skype kommuniziert. Tools dieser Art ermöglichen es uns, Arbeitsergebnisse mit dem Mandanten zu besprechen und gemeinsam daran zu arbeiten. Dass die Meetings vermehrt virtuell statt physisch stattfinden, gibt nicht nur uns, sondern auch dem Mandanten Flexibilität und Sicherheit. Keine der Parteien muss sich einem gesundheitlichen Risiko aussetzen. Ich habe in der Hinsicht mit den Mandanten bisher durchweg positive Erfahrungen gemacht. Ein wenig habe ich sogar das Gefühl, dass der Trend zum übermäßigen Email-Verkehr abnimmt, und stattdessen öfter mal wieder zum Hörer gegriffen wird, um direkt miteinander zu sprechen.

3. Wie versucht ihr das Teamgefühl trotz der aktuellen Einschränkungen zu erhalten?

Im Berateralltag verbringen wir normalerweise den Großteil unserer Arbeitszeit zusammen mit dem Projektteam beim Mandanten vor Ort. Während des Lockdowns war das nicht möglich und auch jetzt ist die Reisetätigkeit auf einigen Projekten weiterhin stark eingeschränkt. Insoweit waren wir in gewisser Hinsicht dazu gezwungen, nach anderen Wegen zu suchen, um das Teamgefühl innerhalb der Projekte zu erhalten bzw. bei Neuprojekten überhaupt entstehen zu lassen. Dazu haben wir auch gute Möglichkeiten gefunden – sei es der virtuelle Kaffee während des Check-in-Calls am Morgen oder das virtuelle Feierabendbier, selbstverständlich am liebsten via Video.
Darüber hinaus wurden mittlerweile auch projektübergreifend wieder Teamabende ins Leben gerufen. Im Rahmen unserer Andersch Summer Games wird vor allem auf gemeinsame Interaktion gesetzt, und das vom Schreibtisch von zu Hause aus. Dazu gibt es unterschiedliche Aktivitäten, für die sich jeder Einzelne anmelden kann (u.a. ein Escape Game).
Außerdem haben wir regelmäßige Team- Calls, an denen alle Mitarbeiter teilnehmen. Auch da freut man sich, die Kollegen zumindest live und in Farbe auf den Bildschirmen zu sehen und zu hören. Auch unsere fortlaufenden Schulungen, die nicht nur der Weiterbildung, sondern auch dem Teambuilding und dem Austausch untereinander dienen, müssen nicht ausfallen oder aufgeschoben werden, sondern finden dieses Jahr virtuell statt.

4. Was macht Andersch für dich auch in Zeiten von Corona besonders?

Mich begeisterte von Beginn an das Wir-Gefühl und der Zusammenhalt der Mitarbeiter untereinander sowie auch zwischen den verschiedenen Hierarchieebenen. Dass genau dieser Teamgedanke trotz der aktuellen Einschränkungen weiter so präsent ist, ist für mich nicht selbstverständlich. Die Tatsache, dass bei Andersch viel Wert auf Flexibilität gelegt wird und man Veränderungen offen gegenüber ist, hat sich in der aktuellen Situation als überaus positiv erwiesen – mitunter ein Grund, warum ich mich hier sehr gut aufgehoben fühle.

Karriereplaner - Ausgabe: WS 2020/2021