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Interview mit Julius Holschneider

Regionalverkaufsleiter bei ALDI SÜD

Julius Holschneider studierte Wirtschaftswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und International Management an der NOVA School of Business & Economics in Lissabon, bevor er als Regionalverkaufsleiter bei ALDI SÜD in Langenselbold begonnen hat.

Wie sind Sie zum Unternehmen gekommen? Warum haben Sie sich gerade hier beworben?

Zunächst bewarb ich mich für einen Karrieretag der Regionalgesellschaft Langenselbold. Danach ging alles sehr schnell. Nach einem sehr guten Gespräch mit meinem jetzigen Geschäftsführer, der mir den vielfältigen Arbeitsalltag und die Aufgaben eines Regionalverkaufsleiters näher brachte, folgte eine computergestützte Potenzialanalyse. Nur wenig später erhielt ich die Möglichkeit, einen erfahrenen Regionalverkaufsleiter einen Tag lang zu begleiten, sodass ich hautnah miterleben konnte, was es bedeutet, in diesem Beruf tätig zu sein. Nach einem weiteren Gespräch mit unserem Geschäftsführer stand mein Entschluss fest. Die Vielfältigkeit des Berufs in einem extrem spannenden und dynamischen Umfeld, gepaart mit großer Personalverantwortung hat mich sehr angesprochen.

Haben/Hatten Sie einen konkreten Ansprechpartner bzw. Betreuer im Unternehmen? Wie ist das Verhältnis unter Kollegen?

Gleich zu Beginn bekommt man einen erfahrenen Kollegen als Mentor an die Seite gestellt, der einen in allen Belangen, sei es fachlich oder persönlich, unterstützt. Das knapp einjährige Training on the Job besteht zu Beginn aus Mitfahrten bei verschieden Kollegen, die einen einarbeiten. Somit wird man gleich von Beginn an vollständig in die Praxis involviert, hat aber immer einen erfahrenen Kollegen an der Seite. Komplett auf sich allein gestellt ist man anfangs lediglich in den ersten Urlaubsvertretungen, welche schon nach wenigen Monaten anstehen. Aber auch während dieses Zeitraums findet reger telefonischer Austausch mit allen Kollegen statt, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der Umgang innerhalb des Unternehmens ist auf allen Ebenen sehr partnerschaftlich, fair und respektvoll.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag aus? Welche Aufgaben nehmen Sie im Unternehmen wahr?

Da jeder Tag anders ist, gibt es keinen typischen Tagesablauf. Ein Regionalverkaufsleiter betreut im Schnitt ca. fünf Filialen mit ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Kernaufgaben sind Personalführung, Mitarbeiterentwicklung, gewisse Controlling- Tätigkeiten und Verkaufsgestaltung. Interview mit Julius Holschneider Regionalverkaufsleiter bei ALDI SÜD 61 Dabei fungiert der Regionalverkaufsleiter als Bindeglied zwischen der Regionalgesellschaft und dem Verkauf. Dementsprechend herrscht sehr enger Kontakt und Austausch mit den Filialverantwortlichen, mit welchen ständig an Optimierungsmöglichkeiten auf allen Ebenen gearbeitet wird. Hauptarbeitsplatz sind daher die einzelnen Filialen für die man zuständig ist. Zeitgleich ist der Firmenwagen eine Art zweiter Arbeitsplatz, der insbesondere für Telefonate genutzt werden kann, während man zwischen den Filialen unterwegs ist. All dies erfordert natürlich einen hohen Organisations- und Koordinationsaufwand. Ein beispielhafter Arbeitstag kann aus Bewerbungs- und Vertragsgesprächen bestehen, der Durchführung von Inventuren, Filialrundgängen mit den Filialverantwortlichen oder auch aus Besprechungen mit Kollegen in der Regionalgesellschaft. Momentan werden alle unsere Filialen schrittweise in ein neueres und moderneres Filialdesign umgebaut. Auch hier nimmt der Regionalverkaufsleiter zwecks Organisation und Planungen eine Schlüsselrolle ein.

Was ist das Besondere an der Position des Regionalverkaufsleiters?

Die Tätigkeit ist extrem vielfältig und jeder Tag birgt neue, spannende Herausforderungen. Man arbeitet sehr eng mit den verschiedensten Menschen zusammen, dessen persönliche und fachliche Entwicklung man aktiv vorantreiben kann. Auch selbst entwickelt man sich ständig weiter. ALDI SÜD ist ein Unternehmen, welches sich in einem großen Wandel befindet mit ständigen Neuerungen. Bei diesem Wandel mitzuwirken und ihn mit den Mitarbeitern in den Filialen voranzutreiben, macht sehr viel Spaß. Einen spannenderen Beruf könnte ich mir daher momentan nicht vorstellen. Auch nach ca. sieben Monaten im Unternehmen lerne ich weiterhin jeden Tag Neues dazu.

Bietet Ihnen das Unternehmen besondere Weiterbildungsmöglichkeiten? Haben Sie die Chance, sich beruflich noch weiterzuentwickeln?

Die so genannte ALDI SÜD Akademie bietet regelmäßig die verschiedensten Seminare zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung an. Dazu zählen beispielsweise Themen wie Konfliktmanagement, Arbeitsrecht oder Führungskommunikation. Für sehr gute Kandidaten besteht außerdem die Möglichkeit für zwei Jahre ins englischJulius Holschneider 62 Im Gespräch sprachige Ausland (in der Regel Australien, USA oder UK) zu gehen. Nach der Rückkehr nach Deutschland besteht bei sehr guten Leistungen die Möglichkeit einer Beförderung zum Prokurist in einer der Regionalgesellschaften.

Was sollte man mitbringen, um im Unternehmen als Berufseinsteiger erfolgreich zu sein?

Da man sehr viel mit Menschen arbeitet und von Beginn an eine Führungsrolle einnimmt, sind Empathie gepaart mit Kommunikationsstärke und Entscheidungsfreude unerlässliche Eigenschaften. Man sollte immer authentisch sein, Menschen motivieren und begeistern können und zudem ein Organisationstalent sein. Bringt man zeitgleich eine gewisse Belastbarkeit und Flexibilität mit, steht einem erfolgreichen Start bei ALDI SÜD nichts im Wege.

Was schätzen Sie am Arbeitgeber ALDI SÜD?

Ich kenne kein anderes Unternehmen bei dem man direkt von der Uni kommend so viel Verantwortung übertragen bekommt wie bei ALDI SÜD. Nach dem knapp einjährigen Training on the Job übernimmt man die Verantwortung für ca. fünf Filialen mit ca. 50 Mitarbeitern. Das Training on the Job besteht u.a. aus drei Filialzeiten, in denen man von Grund auf alle operativen Prozesse der Filiale kennen lernt und anwendet. Somit hat bis hin zur höchsten Geschäftsleitung schon jeder einmal an der Basis gearbeitet. Dies hat ein gegenseitiges Verständnis zur Folge aus dem ein ALDI-Gemeinschaftsgefühl resultiert, das einmalig ist.

Karriereplaner - Ausgabe: SS 2018