Der Übergang von der Universität in den ersten Job ist ein einschneidender Wechsel: aus dem vordergründig geschützten Lernumfeld in eine berufliche Realität mit Verantwortlichkeiten, Deadlines und neuen sozialen Rahmenbedingungen. Häufig tauchen Fragen auf wie: Welche Aufgaben bekomme ich wirklich? Wie schnell übernehme ich Verantwortung? Und passt die angestrebte Arbeit zu den eigenen Werten und Zielen? Für viele Studierende ist diese Phase geprägt von Neugier, Unsicherheit und dem Wunsch nach klaren Entwicklungsperspektiven.
Martin Haep ist seit 2023 CEO von Mercer Deutschland. Zuvor verantwortete er als Leiter des Geschäftsbereichs Wealth (Retirement & Investment) in Deutschland seit 2017 umfangreiche Beratungs- und Umsetzungsprojekte in den Bereichen betriebliche Altersversorgung und Investments. In diesem Q&A beantwortet er Fragen, die wahrscheinlich viele Studierende beschäftigen, und erläutert, warum Mercer als Arbeitgeber für wissbegierige, verantwortungsfreudige Nachwuchskräfte attraktiv ist.
Wie finde ich den richtigen Einstieg – Praktikum, Werkstudent oder Direkteinstieg?
Martin Haep: Probiert aus, was euch einen Lernraum bietet. Praktika und Werkstudententätigkeiten sind ideal, um Praxisluft zu schnuppern; Graduate-Programme geben strukturierte Einblicke; Direkteinstiege lohnen sich, wenn ihr bereits spezielles Wissen oder eine besondere Verbundenheit mit dem Thema mitbringt. Entscheidend ist hier, dass der Einstieg Verantwortung erlaubt und Lernchancen schafft.
Was sollte ich vom ersten Job erwarten – Routine oder Verantwortung?
Martin Haep: Beides. Ihr solltet Routine zur Orientierung finden, aber vor allem echte Aufgaben übernehmen dürfen. Bei uns bekommen junge Kolleg:innen früh Arbeitspakete mit klarem Projekteinfluss und Kontakt zu senioren Mitarbeiter:innen bei unseren Kund:innen. Das beschleunigt i.d.R. die Entwicklung und macht den Job unmittelbar spannend.
Wie lässt sich Studium und Praxis gut kombinieren?
Martin Haep: Mein Rat: Entscheidet euch für Unternehmen, deren Kultur, Ziele und Arbeitsschwerpunkte zu euch passen und die transparente Lernpfade sowie vielseitige Mentor:innenprogramme bieten. So wachst ihr Schritt für Schritt beruflich, ohne eure Energie zu verlieren.
Wie schnell kann ich echten Projekteinfluss haben?
Martin Haep: Sehr schnell. Unsere Teams strukturieren Arbeit so, dass Junioren konkrete, relevante Aufgaben übernehmen und deren Wirkung beim Kunden sie direkt miterleben können. Engagement, Verantwortungsfreude und Freude an der Interaktion mit unseren Kunden werden bei uns sichtbar belohnt.
Passt Mercer zu Studierenden, die „Sinn“ suchen?
Martin Haep: Ja. Der Marsh Konzern beschäftigt sich mit den relevantesten Fragen, die Unternehmen haben, mit der strategischen Ausrichtung (Strategie), dem Risikomanagement und der Risikoabsicherung (Risk), der Veränderungsfähigkeit (People) und der Kapitalanlage (Investments). Mercer steht hier für die beiden letzten Themen und unsere Projekte haben immer eine unmittelbare Bedeutung für die Leistungsfähigkeit unserer Kunden. Viele Projekte betreffen Vorsorge, Gesundheit am Arbeitsplatz, die Begleitung von Veränderungsprojekten oder nachhaltige Investments, Themen nicht nur mit Unternehmens-, sondern auch mit direkter gesellschaftlicher Relevanz. Wir treten an, um Mehrwert zu stiften, nicht um Reports zu produzieren.
Was macht Frankfurt attraktiv für Goethe-Uni-Studierende?
Martin Haep: Frankfurt ist eines von mehreren deutschen Zentren, in denen Mercer aktiv ist. Als Finanzzentrum Deutschlands und bedeutende Handelsmetropole bietet die Stadt kurze Wege zu Banken, Börse, Versicherern und internationalen Unternehmen. Das erleichtert Praktika, Netzwerkaufbau und Projektarbeit in Themen mit starker wirtschaftlicher Relevanz. Für Studierende der Goethe-Universität bedeutet das: Praxisnahe Aufgaben oft direkt vor Ort, verbunden mit guten Anschlussmöglichkeiten ins berufliche Umfeld.
Was unterscheidet Mercer als Arbeitgeber?
Martin Haep: Wir verbinden das Streben nach Exzellenz und Performance mit klarem Fokus auf die Menschen, die für uns arbeiten. Unser Ziel ist es, ökonomischen Erfolg mit menschlicher Nähe und Empathie zu vereinen. Wir bieten ein globales Netzwerk, mit echtem internationalem Know-how, interne Lernplattformen und die Chance, früh Verantwortung zu übernehmen.
Welche konkreten Erfahrungen oder Fähigkeiten sollten Nachwuchskräfte mitbringen, um bei Mercer früh Verantwortung zu übernehmen und sich weiterzuentwickeln?
CEO zu sein heißt für mich, das Große mit dem Konkreten zu verbinden: strategische Richtung, operative Umsetzung und eine Kultur, in der Menschen wachsen können. Mein Fokus liegt darauf, Mercer als verlässlichen, daten- und technologiegetriebenen Partner zu stärken und gleichzeitig Raum für pragmatische Innovation zu schaffen. Wichtig ist mir dabei, Talente gezielt zu fördern, ihnen Verantwortung zu geben und Vertrauen bei Kund:innen durch transparente, belastbare Lösungen aufzubauen.
Der Weg vom Studium in die Beratung ist selten geradlinig und das ist gut so. Wer Neugier, Lernbereitschaft und den Willen mitbringt, Verantwortung zu übernehmen, findet bei uns vielfältige Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn ihr interessiert seid, konkrete Projekte zu gestalten und dabei persönlich zu wachsen, dann bietet Mercer dafür den Raum.
Haben wir euer Interesse geweckt?
Dann schaut gerne mal auf unserer Karriereseite vorbei.
www.mercer.com/de-de/careers/mercer-careers/
Karriereplaner - Ausgabe: 2026/2027