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Gute Stimmung, viel Abwechslung und
weiter lernen bei MaibornWolff

Mario Reder startete nach dem Master in Computer Science an der TU Kaiserlautern bei MaibornWolff in Frankfurt. Der 28-jährige programmiert auch privat und tanzt Standard und Latein.

Jana Helgath kam als Masterabsolventin in Medieninformatik von der Universität Regensburg zu MaibornWolff nach München. Die 26-jährige Informatikerin liebt es vielfältig: Neben 3D-Modellierung nimmt sie Wandern, Sport und Kochen aufs Programm.

Hallo Jana, hallo Mario, ihr seid beide seit ein paar Monaten bei MaibornWolff. Wie war der Übergang vom Studium in den Beruf?

Jana: Ich konnte gleich am zweiten Tag richtig im Projektteam mitarbeiten: Ich habe selbständig aus Anforderungen Mockups und Prototypen für einen Teilbereich der Kunden- Anwendung erstellt und durfte sie mit dem Kunden besprechen. Das fand ich super.

Mario: Ich habe in der ersten Woche meine Kollegen in München kennengelernt. Ab der zweiten Woche war ich im Frankfurter Büro und konnte mich erst mal in Ruhe ins Projekt und in Angular einarbeiten, das Framework war für mich neu. Seitdem arbeite ich meistens in Frankfurt. Alle zwei Wochen fahre ich für zwei Tage zum Kunden nach Kassel.

Wie seid ihr zu MaibornWolff gekommen?

Mario: MaibornWolff hat sich eigentlich bei mir beworben, sie haben mich über die Plattform Get-in-IT angesprochen. Nach zwei Telefonaten und dem Bewerbungstag hat mich das Gesamtpaket überzeugt: Arbeiten an mehreren Standorten, flexible Arbeitszeiten – für mich als Pendler wichtig -, neue Technologien in spannenden Projekten, und Benefits wie das Weiterbildungsbudget.

Jana: Das Weiterbildungsbudget war für mich auch ein Grund, mich zu bewerben. Ich wollte in München arbeiten und bin auf die Website von MaibornWolff gestoßen. Dort hat mich der Fokus auf den Menschen überzeugt. Mario Reder Jana Helgath 53 Ein anderer Grund war die Frauenquote von 30 Prozent… es ist schön, wenn Frau nicht alleine ist. Als Medieninformatikerin bin ich außerdem begeistert, dass ich mich nicht zwischen Usability und Software- Entwicklung entscheiden muss – hier kann ich beides machen.

Hat Deine Arbeit Bezug zum Studium?

Jana: Ja, in meinem aktuellen Projekt wende ich viele Methoden aus dem Studium an. Gerade in den ersten Monaten war ich überrascht, was ich im Studium schon gelernt habe – viel mehr, als ich währenddessen gemerkt habe.

Mario: Ich habe im Studium viele Grundlagen und tiefe Einblicke in die Informatik gelernt, allerdings werden dort nicht spezielle Frameworks gelehrt. Diese habe ich mir entweder privat oder im Projekt angeeignet. Das Studium ist Grundlage, sich in alle Fachrichtungen weiterzubilden. Für mich ist das Web-Entwicklung. Im aktuellen Projekt arbeite ich mit JavaScript. Vom privaten Coden kannte ich React. Im Kundenprojekt verwende ich Angular, das eignet sich besser für Business-Anwendungen. TypeScript ist ganz neu, und ich finde es super: Es verhindert zum Beispiel Runtime-Fehler. Deswegen benutze ich das jetzt auch für private Projekte.

Wie ist euer Arbeitsalltag jetzt?

Jana: Ich habe im ersten Projekt vor allem Usability gemacht. Im Gespräch mit Dominik, meinem Personalverantwortlichen, hatte ich mir gewünscht, auch als Entwicklerin zu arbeiten. Nach einer Woche ging der Wunsch in Erfüllung: Ich arbeite jetzt je zur Hälfte in meinem Usability-Projekt und neu in einem Entwicklungsprojekt. Damit wird mein Alltag noch mal abwechslungsreicher.

Mario: Ich bin weiter in meinem ersten Projekt und entwickle mit einem festen Team an einer Web-Anwendung für unsere Kunden. Mir fällt der Unterschied zum privaten Coden oder Uni-Projekten auf: Beim Arbeiten für Kunden im Team halten wir uns an gemeinsame Code-Vorgaben, machen Reviews über den Code oder schreiben Tests. Das ist genauso wichtig wie das eigentliche Programmieren.

Was ist das Besondere an eurem Arbeitgeber?

Mario: Ich finde super, dass wir bei MaibornWolff Open Source machen. Ich kann zum Beispiel kleine Fehler in Open-Source- Tools fixen und wieder committen. So gebe ich der Community etwas zurück. Das Weiterbildungsbudget hatte ich schon erwähnt: Ich mache demnächst eine Weiterbildung über DevOps. Blockchain interessiert mich auch, mal sehen, ob ich das noch mache. Und ich finde unsere Forschungsprojekte gut. Wir probieren neue Technologien aus. Außerdem ist die Stimmung hier super.

Jana: Das kann ich bestätigen. Wir sind auf allen Ebenen eng, auch mit Geschäftsführern. Ich habe das Gefühl, dass ich sie jederzeit ansprechen kann. Praktikanten und Werkstudenten werden gleichwertig behandelt, wie Festangestellte, und arbeiten im Team oder Projekt. Das kannte ich aus meinen Studierendenjobs so nicht. Insgesamt fühle ich mich nicht wie ein kleines Rädchen im Getriebe, sondern ich erfahre viel Wertschätzung und bin Teil des Teams. Das finde ich toll.

Karriereplaner - Ausgabe: SS 2018