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Elena

„Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass die Kollegen sich so viel Zeit für meine persönliche Weiterentwicklung nehmen“

Elena über ihr Praktikum im Geschäftsbereich Asset & Wealth Management

Durch die Berichte einiger Kommilitonen neugierig geworden, absolvierte Elena, Studentin im Masterstudium in Finance & Information Management an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, ein Praktikum im Geschäftsbereich Asset & Wealth Management der Deutschen Bank. In der Abteilung RREEF Alternative Investments lernte sie die Welt der alternativen Anlageklassen (wie Immobilien-, Rohstoff- und Infrastrukturfonds, öffentliche und private Nachhaltigkeitsprojekte) kennen, fand sich – auch dank der Unterstützung ihrer erfahrenen Kollegen – schnell zurecht und zieht ein durchweg positives Fazit. Und ganz nebenbei beschäftigt sie sich mit der Frage, wie es wäre, wenn sie die Welt einmal durch die Augen von Konfuzius sehen könnte.

Wie sind Sie auf die Deutsche Bank aufmerksam geworden?
Aus welchem Grund haben Sie sich im Anschluss zu einer Bewerbung entschlossen? Ich bin durch Kommilitonen, die bereits einige Praktika dort absolviert und ausnahmslos Positives zu berichten hatten, auf die Deutsche Bank aufmerksam geworden. Und weil Hörensagen allein nicht reicht, habe ich anschließend noch eine Unternehmenspräsentation der Bank auf dem Campus besucht und mich mit den Businessvertretern aus den Fachabteilungen unterhalten. Die lockere Atmosphäre und auch die Kompetenz der Mitarbeiter haben mich dann endgültig überzeugt, dass es sich auf jeden Fall lohnt, ein Praktikum bei der Deutschen Bank zu machen.

Gibt es ein besonderes Erlebnis aus Ihren Bewerbungsgesprächen, das Ihnen im Gedächtnis geblieben ist?
Das Bewerbungsgespräch verlief ebenfalls sehr angenehm. Von den Kollegen aus der Fachabteilung wurde ich überaus nett empfangen und es herrschte eine entspannte Stimmung im Raum. Die rasche Zusage noch am selben Tag hat natürlich auch dazu beigetragen, dass mir das Gespräch als sehr positiv im Gedächtnis geblieben ist!

Wodurch zeichnet sich Ihrer Ansicht nach Ihre Praxiserfahrung aus? Welche Erwartungen
hatten Sie? Gab es Dinge, die Sie besonders beeindruckt haben?

Während meines Praktikums bei RREEF habe ich das Fund-Management-Team unterstützt. Vor allem das breite und abwechslungsreiche Aufgabenspektrum habe ich dabei als besonderes Highlight empfunden. So konnte ich beispielsweise einen Überblick über die Funktionsweise des gesamten Fonds gewinnen. Meine Kollegen haben mich immer unterstützt und mir jeweils eine kurze Einführung in ihre Verantwortungsbereiche gegeben, selbst wenn diese keinen Bezug zu meiner Tätigkeit hatten. Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass die Kollegen sich so viel Zeit für meine persönliche Weiterentwicklung nehmen – das war auf jeden Fall eine absolut positive Überraschung.

Wie wurden Sie eingesetzt und was waren Ihre Highlights während Ihrer Zeit bei uns?
Wie bereits erwähnt, konnte ich das Fund Management bei vielen spannenden Aufgaben unterstützen. Dazu gehörte in erster Linie, die laufenden Anfragen an das Fund Management zu bearbeiten, unterschiedliche Analysen und Reportingunterlagen zu erstellen sowie Immobiliennachbewertungen zu überprüfen. Besonders interessant war für mich, dass ich im Vorfeld von Transaktionen einen Beitrag leisten konnte. So war ich zum Beispiel bei unterschiedlichen transaktionsbezogenen Meetings dabei und konnte die entscheidungsrelevanten Unterlagen für das Investment Committee vorbereiten.

Wie erlebten Sie Ihre Arbeitsumgebung bei der Deutschen Bank?
Hier waren insbesondere die Hilfsbereitschaft der Kollegen und ihre Offenheit, ganz unabhängig von der Hierarchieebene, maßgebliche Kennzeichen. Jederzeit hatte ich einen Ansprechpartner, der bereit war, mir Antworten auf offene Fragen oder einen Hinweis zu geben, an wen ich mich wenden kann. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken.

Was hat Sie am meisten überrascht bei der Deutschen Bank? Womit hätten Sie nicht gerechnet? Was waren Ihre Erwartungen, bevor Sie angefangen haben – und wurden sie erfüllt oder nicht?

Mich hat ganz besonders das soziale Engagement der Deutschen Bank überrascht. Die Deutsche Bank existiert nicht etwa neben der Gesellschaft, sondern beteiligt sich auch aktiv an vielen sozialen und gesellschaftlichen Projekten. So konnte ich beispielsweise beim „Social Day“ mitmachen, bei dem die Praktikanten der Bank Bäume gepflanzt haben. Dem zugrunde liegt die Kooperation mit der Initiative „Trinkwasserwald e. V.“. Es gibt in verschiedenen Ländern auch einige Mitarbeiter, die sogar eigene gemeinnützige Projekte ins Leben gerufen haben. Das ist bestimmt nicht das, was die meisten auf den ersten Blick von einer Investmentbank erwarten.

Was haben Sie persönlich für sich und Ihre Karriereentwicklung mitgenommen?
Durch mein Praktikum bei der Deutschen Bank konnte ich nicht nur ganz bestimmte fachliche Kenntnisse erwerben, sondern habe auch entscheidende Impulse für meine berufliche Orientierung erhalten. Ich konnte Kontakte zu vielen Praktikanten und Kollegen aus anderen Abteilungen knüpfen, mehr über ihre Einsatzbereiche erfahren und einfach neue interessante Menschen kennenlernen. Im Anschluss an mein Praktikum wurde ich in das Studentenbindungsprogramm der Bank, „DB Steps“, aufgenommen. Über dieses Programm bleibt die Bank mit ihren ehemaligen Praktikanten in Kontakt und man selbst ist über weitere Entwicklungen und natürlich auch Einstiegschancen auf dem Laufenden. Ich für meinen Teil freue mich darüber und hoffe, dass ich weiterhin die Möglichkeit haben werde, meinen beruflichen Horizont zu erweitern.

Spielen Angebote rund um das Thema Work-Life-Balance – wie Gesundheitsvorsorge, Arbeitszeitkonten, Kitaplätze – für Sie eine Rolle?
Ja, sicherlich. Ich denke, dass man, wenn man sich überlegt, langfristig bei einem Unternehmen zu bleiben, sich auch im Vorfeld schon darüber Gedanken machen kann, wie eine Karriere bei diesem Unternehmen später mit einer Familie vereinbar ist. Für mich ist es bestimmt eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des zukünftigen Arbeitgebers.

Welchen Tipp können Sie zukünftigen Bewerbern geben? Was sollten die Kandidaten mitbringen?
Man sollte sich nicht scheuen und die Chancen nutzen, die man auf dem Lebensweg bekommt. Für mich bedeutet das, offen für neue Herausforderungen zu sein und zum Beispiel von unterschiedlichen Trainingsangeboten und Weiterbildungsprogrammen Gebrauch zu machen sowie an Networking-Events teilzunehmen. Außerdem sollte man meiner Meinung nach immer eine große Portion Lernbereitschaft sowie eine gesunde Neugier mitbringen und Spaß an dem haben, was man tut. Denn durch das Interesse daran lässt sich so gut wie jede Aufgabe meistern.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
In meiner Freizeit reise ich häufig. Egal, ob es nur ein kurzer Ausflug oder eine längere Reise ist – es macht mir immer Spaß, etwas Neues zu entdecken. Wenn die Zeit es zulässt, treibe ich auch Sport, lese Bücher und fotografiere. Außerdem ist es für mich wichtig, genug Zeit mit meiner Familie und Freunden zu verbringen. Aus diesem Grund versuche ich, das idealerweise zu kombinieren, und gehe irgendwelchen sportlichen Aktivitäten am liebsten zusammen mit Freunden nach.

Wenn Sie für ein paar Stunden in die Rolle einer berühmten/historischen Person schlüpfen dürften, durch wessen Augen würden Sie die Welt gerne einmal sehen – und warum?
Hier würde mich Konfuzius reizen. Junge Menschen können vielleicht schneller lernen und haben mit jeder Generation immer höhere Qualifikationen, doch das ersetzt manchmal nicht die Erfahrung und Weisheit älterer Menschen. Es gibt keine Workshops, die einem vermitteln, wie „das Leben“ funktioniert. Das kommt erst mit der Zeit und manchmal ist es sogar schon zu spät. Deswegen würde ich gerne einmal die Welt durch die Augen einer so erfahrenen und weisen Person wie eben Konfuzius sehen und daraus Schlussfolgerungen für mich selbst ziehen.

Karriereplaner - Ausgabe: SS 2014