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Linklaters: Einen Schritt weiter –
Wahlstationen im Ausland

#international #wohinführtdeinweg?

Interessierten Referendaren bieten wir an, dass sie ihre Wahlstation in einem unserer internationalen Büros absolvieren. Das gibt den Referendaren die Chance, Arbeitserfahrung im Ausland und damit im internationalen Recht zu sammeln. Alles was sie hier lernen, bereitet sie auf ihre zukünftige Herausforderung im Arbeitsalltag vor. Zudem werden Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen erweitert. Hier berichten zwei ehemalige Absolventen über ihre Erfahrung während ihrer Wahlstation in unseren Büros in New York und Sydney!


Jakob absolvierte seine Wahlstation in einer ganz besonderen Stadt: New York City.

Bereits bei meinem ersten Besuch war ich fasziniert von der Lebendigkeit der Stadt, sodass mir die Wahl nicht schwerfiel. Da meine Wahlstation im Januar begann, entschied ich mich, bereits über die Weihnachtsfeiertage und Neujahr nach New York zu fliegen. Trotz der Größe der Stadt fühlte ich mich sofort wie zu Hause. Gewohnt habe ich in einem winzigen Appartement in East Village – einem der quirligsten Stadtteile Manhattans und nur 20 Minuten vom New Yorker Linklaters-Büro entfernt.
Das Linklaters-Büro befindet sich in Midtown, von dort sind es fünf Straßenblöcke zum Central Park und sogar nur einer zum Museum of Modern Art (MoMa) und der 5th Avenue. Aus dem Bürofenster hat man einen fantastischen Blick über Manhattan, von einigen Büros aus sogar auf den Central Park.

Die Kollegen dort sind sehr herzlich und haben mich sofort gut in das Corporate Team aufgenommen. Ich kann jedem, der nur für kurze Zeit Teil eines Teams ist, wärmstens empfehlen, sich von Anfang an aktiv einzubringen, um das meiste für sich herauszuholen. Von Tag eins an unterstützte ich meine New Yorker Kollegen im Tagesgeschäft und erlebte so hautnah, wie internationale Zusammenarbeit bei Linklaters aussieht. Zusammen mit meinen amerikanischen Kollegen und den Kollegen in Düsseldorf arbeitete ich an einem deutsch-amerikanischen Deal. Bei einem anderen Projekt erhielt ich spannende Einblicke in die Arbeit des Antitrust Teams bei einer internationalen Fusion von Unternehmen. Neben der Due Diligence wurde ich auch in Vertragsverhandlungen und Pitching-Prozesse eingebunden.


Kulturelle Unterschiede stellten für mich in der Zusammenarbeit mit meinem Team, und auch darüber hinaus, keine Probleme dar.
Da New York sehr international und kulturell sowie religiös vielfältig ist, sind die New Yorker grundsätzlich respektvoll und tolerant gegenüber Unterschieden. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum ich mich schnell integriert und als Teil der Stadt fühlte. Auch durch die amerikanische Art, sich sofort und unabhängig von der beruflichen Funktion mit Vornamen anzusprechen, fühlte ich mich von Beginn an als ein Teil des New Yorker Linklaters-Teams. Die Möglichkeit, in einer Stadt wie New York zu leben und im Corporate Team der amerikanischen Linklaters-Niederlassung zu arbeiten, war für mich einzigartig. Neben den Einblicken in das amerikanische Corporate und Antitrust Law war meine Wahlstation für mich deshalb besonders lehrreich und faszinierend, weil ich persönlich miterlebt habe, wie die Teams von Linklaters auf der ganzen Welt verstreut, in Hong Kong und Warschau, über Frankfurt, London und Stockholm bis nach New York, professionell und immer mit den höchsten Ansprüchen für ihre Mandanten zusammenarbeiten. Natürlich faszinierte mich auch das Leben in New York außerhalb der Kanzlei. Mit den unzähligen Museen, Galerien, Sportveranstaltungen, Restaurants, Theater, Opern, Konzerten und Clubs bietet New York ständig neue spannende Dinge, die zum Entdecken einladen. Ich habe wahrlich jede freie Minute genutzt, und die Zeit in der Stadt sehr genossen. Um es mit den Worten meines New Yorker Mentors zu sagen: „It‘s New York City! If you don‘t know what to do with your time here, you simply don‘t deserve to be here…“ Ich möchte mich daher bei Linklaters für die Organisation meines Auslandsaufenthalts und bei meinen New Yorker Kollegen für das herzliche Willkommen (und den nicht weniger herzlichen Abschied) und die tolle Zeit zusammen bedanken.


Katharina absolvierte ihre Wahlstation hingegen am anderen Ende der Welt, bei unserer Partnerkanzlei Allens in Sydney.

„Während meines Referendariats arbeitete ich im Frankfurter Linklaters Büro in Nebentätigkeit und fühlte mich dort sehr wohl. Als sich mir dann die Chance bot, meine Wahlstation mit Linklaters im Ausland zu verbringen, musste ich nicht lange nachdenken – das war schließlich die Gelegenheit, eine neue Arbeitsumgebung sowie ein anderes Rechtssystem kennenzulernen, in einer fremden Sprache zu arbeiten und tiefer in die internationale Welt von Linklaters einzutauchen.

Die Wahl meines Ziels fiel mir nicht schwer. Ich hatte bereits zuvor mehrere Monate in Australien verbracht und mich in das Land verliebt.
vor allem Sydney hatte es mir angetan. Daher wollte ich nun die Chance nutzen und zurückkehren, um das Land nicht nur als Backpackerin, sondern diesmal im „richtigen Leben“ kennenzulernen. Das Team von Linklaters scheute keine Mühen bei der Organisation und so startete ich im Februar meine Wahlstation bei Allens ins Sydney. Vom ersten Tag an fühlte ich mich dort willkommen und sehr gut betreut. Das ganze Team war jederzeit offen für Fragen und bezog mich nicht nur in die tägliche Arbeit und in vielfältige interne Schulungen, die mir das australische Rechtssystem näherbrachten, mit ein, sondern auch in sämtliche soziale Aktivitäten, von denen es einige gab. So fiel es mir auch nicht schwer, jeden Morgen ins Office zu kommen. Im Gegenteil – ich freute mich täglich darauf. Und das nicht nur, weil mich mein täglicher Arbeitsweg über die Harbour Bridge mit wunderschönem Ausblick auf den Sydney Harbour führte und ich die Mittagspause in den malerischen botanischen Gärten verbringen konnte. Sprachbarrieren gab es von Anfang an keine und ich wurde mit den täglich anfallenden Aufgaben im Banking & Finance betraut, wobei mir stets jemand helfend mit Rat und Tat zur Seite stand, wenn es knifflig wurde. Ich fühlte mich bei Allens von Beginn an als vollwertiges Teammitglied, so dass es mir am Ende sehr schwer fiel, wieder zu gehen.

Auch wenn die Australier ihrem Ruf, ein sehr entspanntes Volk zu sein, jederzeit Ehre machen, so darf man doch nicht vergessen,
dass bei Allens täglich hart gearbeitet wird. Trotzdem ist die Arbeitsatmosphäre stets sehr angenehm, was vor allem an der allgemeinen Hilfsbereitschaft und der Freundlichkeit der Mitarbeiter liegt. Ich kann daher allen nur empfehlen, die Chance zu nutzen, ins kalte Wasser zu springen und diese unvergessliche Erfahrung zu machen. Die Zeit im Ausland ist nicht nur für die Erweiterung der Sprachkenntnisse gut, sondern auch, um eine neue Denk- und Sichtweise zu erhalten und, wenn man wie ich Glück hat, um wundervolle Menschen kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. Danke Linklaters und Allens für eine wunderschöne und spannende Zeit in Sydney, die mich nachhaltig geprägt hat.“

Karriereplaner - Ausgabe: SS 2017