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Wie Sie mit dem richtigen Bewerbungsanschreiben einen positiven Eindruck hinterlassen

Egal, wie viele Bewerbungen Sie bereits geschrieben haben oder noch schreiben werden, ganz gleich, ob für einen Nebenjob, der Sie durchs Studium bringt, ein Praxissemester oder einen „richtigen“ Job in Festanstellung – immer wieder läuft es Ihnen über den Weg: das Anschreiben, mit dem es den Wunscharbeitgeber von sich zu überzeugen gilt. Doch wie sieht ein gutes Anschreiben aus und was sollte drinstehen, damit Sie den bestmöglichen Eindruck hinterlassen?

Da es für eine erfolgreiche Bewerbung kein Patentrezept gibt, sind diese Fragen nur schwer zu beantworten. Ein paar grundlegende Punkte sollten Sie beim Verfassen Ihres Anschreibens dennoch beachten, um auf der sicheren Seite zu sein. Denn ein gutes Bewerbungsschreiben kann das Interesse gleich zu Anfang in die richtige Richtung lenken und den Leser von Ihren Fähigkeiten überzeugen, bevor er überhaupt einen Blick auf den Lebenslauf geworfen hat.

Nehmen wir einmal an, Sie interessieren sich für die Finanzbranche und möchten ein Praktikum machen, um die Finanzwelt besser kennenzulernen. Nehmen wir weiterhin an, Sie haben sich für die Deutsche Bank als Wunscharbeitgeber entschieden. Jetzt gilt es „nur“ noch, sich den passenden Praktikumsplatz zu sichern – doch wie? Zunächst: Überprüfen Sie Ihr Anschreiben mit äußerst kritischem Blick, streichen Sie alle Floskeln und Standardformulierungen, die jeder Recruiter täglich in fast jeder Bewerbung findet (wie: „Hiermit bewerbe ich mich um einen Praktikumsplatz in der Abteilung XY“), und wecken Sie schon mit dem ersten Satz seine Aufmerksamkeit. Verzichten Sie auf eine Einleitung in unschönem Bürokratendeutsch, in der Sie sich mit einer Standardphrase auf eine Ausschreibung oder ein Telefonat beziehen, und vermeiden Sie eine Aufzählung Ihrer bisherigen Tätigkeiten, die der Personaler auch im Lebenslauf nachverfolgen kann. Schließen Sie Ihr Schreiben nicht mit der üblichen Aussage, in der Sie sich „sehr über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch und ein persönliches Kennenlernen“ freuen. Auch diesen Satz haben unsere Recruiter schon sehr häufig gelesen.

Nachdem Sie also alle Phrasen aus Ihrem Anschreiben entfernt haben, findet sich nun Platz für neue Formulierungen, mit denen Sie wirklich Aufmerksamkeit wecken können. Verwenden Sie unverbrauchte Verben und griffige Aussagen, die transportieren, was Sie tatsächlich ausdrücken wollen. Überlegen Sie sich, welche Informationen über Sie für uns relevant sind. Die Qualifikationen für Ihr Praktikum sollten so platziert sein, dass sie direkt ins Auge fallen. Konzentrieren Sie sich dabei auf die wesentlichen Punkte und fassen Sie sich kurz, anstatt langwierig auf Details einzugehen. Natürlich haben Sie als Studentin bzw. Student noch keine überragende Erfahrung vorzuweisen, doch das ist bei einer Bewerbung um einen Praktikumsplatz auch nicht entscheidend. Viel wichtiger ist, dass Sie deutlich machen, warum Sie dieses Praktikum absolvieren möchten und warum Sie genau die richtige Praktikantin bzw. der richtige Praktikant für uns sind. Hier lohnt es sich, einen Blick auf db.com/careers zu werfen – dort finden Sie einige Aussagen darüber, was uns bei Bewerbern wichtig ist. Wenn Sie sich darin wiederfinden, stehen Ihre Chancen schon recht gut!

Kurzum: Tun Sie das, was das Wort „Bewerbung“ eigentlich aussagt: Machen Sie Werbung für sich! Tragen Sie nicht zu dick auf, aber versuchen Sie, uns mit guten Argumenten von sich zu überzeugen, und übermitteln Sie mit Ihrem Anschreiben ein glaubwürdiges Bild von sich und Ihren Kompetenzen. Der erste Schritt zu Ihrem Praktikumsplatz ist damit schon getan. Vergessen Sie dabei nicht: Sie haben eine Menge zu bieten – nämlich Ihre Fähigkeiten, Ihre Begeisterung, Ihren wachen Verstand und vor allem Ihre Persönlichkeit. Das wissen auch wir. Und wenn Sie das mit Ihrem Anschreiben zu transportieren verstehen, könnten Sie schon bald als Praktikantin bzw. Praktikant bei uns starten!

Noch einige wichtige Hinweise: Um ein zwei- bis sechsmonatiges Praktikum bei uns absolvieren zu können, müssen Sie Ihr Vordiplom oder das erste Jahr Ihres Bachelorstudiums abgeschlossen haben. Was genau Sie studieren, ist übrigens nicht allein ausschlaggebend – wenn Sie eine Affinität zur Finanzbranche haben und immer bereit sind zu lernen, muss es kein wirtschaftswissenschaftlicher Studiengang sein. Bei unseren Praktikantinnen und Praktikanten sind uns Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit, ein strategisch-analytisches Denken, gutes Englisch und eine große Portion Motivation wichtig. Je nach Division können weitere Faktoren, wie etwa die Begeisterung für Verkauf und Beratung, Kreativität und eine ausgeprägte Problemlösungskompetenz, bedeutsam sein. Schauen Sie doch einfach auf unserer Karrierewebseite nach, welcher unserer Geschäftsbereiche Sie interessiert und wo Sie tiefer einsteigen möchten. Oder lernen Sie uns auf einer der vielen Karriereveranstaltungen kennen, auf denen wir vertreten sind.

Dann vielleicht bis bald – bei der Deutschen Bank!

Sehen Sie mehr unter db.com/careers.

Karriereplaner - Ausgabe: SS 2012