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Praktikum

ein wesentlicher Meilenstein im Lebenslauf

Trotz straffer Studienordnung in Bachelor- und Masterstudiengängen sind Praktika sehr erwünscht, oft sogar vorgeschrieben. Umso wichtiger ist es, in der begrenzten Zeit den bestmöglichen Nutzen aus einem Praktikum zu ziehen. Nutzbringend war ein Praktikum dann, wenn der Studierende danach sein Berufsziel klarer erkennt, Erfahrungen und Eindrücke aus dem Arbeitsalltag mit seinen eigenen Zielen und Fähigkeiten abgleichen konnte und nun weiß, ob der gewählte Bereich wirklich seinen Talenten und Vorlieben entspricht.

Wie finde ich einen guten Praktikumsplatz? – Die Suche
Branche, Unternehmen und Einsatzbereich sollten mit Studienziel und Berufsplänen im Einklang stehen. Beginnen Sie rechtzeitig mit der Suche: Eine Vorlaufzeit von 4 bis 6 Monaten ist durchaus angebracht. Der frühe Vogel fängt den Wurm! Informationen über Praktikumsplätze bieten die Karriereseiten der ausgewählten Unternehmen, Aushänge der Career Center oder Hochschulmessen. Auch Kommilitonen, die bereits Praktika absolviert haben, sind gute Informationsquellen.

Wie präsentiere ich mich am wirkungsvollsten? – Die Bewerbung
Mit der Bewerbung geben Sie einen ersten Eindruck von sich ab. Die hierauf verwendete Zeit ist sinnvoll investiert. Der Bewerber sollte genau beschreiben, warum er für die ausgeschriebene Stelle geeignet ist oder warum er eine Initiativbewerbung platziert. Belege sind z. B. Studienschwerpunkte, Noten sowie frühere Praktika oder Tätigkeiten außerhalb des Studiums. Das Anschreiben oder Motivationsschreiben ist der Türöffner: Der Schreibstil sollte flüssig und ohne „hohle Phrasen“ sein. Oft kopierte Passagen aus Bewerbungsratgebern beweisen nicht gerade einen eigenen Stil. Auch wenn es banal klingt: Das Anschreiben sollte fehlerfrei und die Schreibweise von Unternehmen und Adressaten korrekt sein.

Die persönlichen Unterlagen des Bewerbers ergänzen das Anschreiben. Hierzu gehören ein Lebenslauf, gerne mit knappen Erläuterungen zu den einzelnen Stationen und ggf. zu Lücken, ferner Notenbescheinigungen der Hochschule – hier sind Erklärungen zum Notenspiegel gerade bei ausländischen Hochschulen hilfreich. Abiturzeugnis und Praktikumsbestätigungen, sofern vorhanden, runden das Bild ab. Sind die Unterlagen vollständig, gilt es noch zu ermitteln, über welchen „Kanal“ sie das Unternehmen erreichen. Meist wird eine elektronische Bewerbung bevorzugt. Nach dem Absenden halten Sie sich für eventuelle Rückfragen bereit.

Der erste Check – die Beurteilung der Bewerbung
Zunächst prüft der zuständige Personalreferent die Bewerbung anhand der oben beschriebenen Gesichtspunkte und der vom Fachbereich festgelegten Kriterien, wie Mindestnoten in relevanten Fächern, Vorpraktika, Auslandserfahrung. Hat die Bewerbung diese Hürde genommen, wird sie in den Fachbereich weitergeleitet. Hier liegt das Augenmerk vor allem auf der fachlichen Eignung. Oft wird diese vorab in einem Telefongespräch hinterfragt. Verläuft diese Prüfung positiv, gibt es eine Einladung zum Interview.

Überzeugen durch Persönlichkeit – das Interview
Es ist durchaus üblich, mehrere Gesprächsrunden hintereinander zu durchlaufen oder auch mehreren Gesprächspartnern gleichzeitig gegenüber zu sitzen. Der eine konzentriert sich vielleicht auf Fragen zum fachlichen Hintergrund eines Bewerbers, der andere versucht herauszufinden, welcher Mensch hinter dem potenziellen Praktikanten steckt – passt er zum Team und zur Kultur im Haus, welche persönlichen Eigenschaften bringt er mit und springt der Funke über? Der Bewerber hat die Chance, unter Beweis zu stellen, dass er sich bereits intensiv über das Unternehmen informiert hat, auch abseits der schnell verfügbaren Quellen. Durch eigene Fragen kann der Bewerber sein Interesse unterstreichen und weitere Informationen über die Position und das Unternehmen einholen.

Praktikum bei Metzler ganz konkret
Unser Anliegen ist es, Praktikanten interessante und anspruchsvolle Aufgaben zu übertragen. Sie arbeiten mit an Projekten, nehmen an Meetings teil und begleiten die Manager auch immer wieder zu off-sites und Kundenterminen. Aufgrund der flachen Hierarchien bei Metzler haben Praktikanten schnell Kontakte bis zur Partner- und Geschäftsführungsebene, vor allem deshalb, weil diese Ebene bei Metzler immer in das operative Tagesgeschäft eingebunden ist.

Von einem gelungenen Praktikum profitieren beide Seiten – der Praktikant durch wertvolle Kontakte, die sein Netzwerk erweitern. Das Bankhaus Metzler durch die Möglichkeit, junge Menschen über eine längere Zeit kennenzulernen. So bietet sich die Chance, nach Studienabschluss Mitarbeiter zu gewinnen, die die Kultur des Hauses bereits gut kennen und sich schon einen Namen gemacht haben.

Die Autorin Margit Weber, Personalreferentin beim Bankhaus Metzler und zuständig für die Auswahl und Betreuung von Praktikanten und Werkstudenten

Praktikumsplätze im Bankhaus Metzler:
www.metzler.com
www.facebook.com/bankhausmetzler

Karriereplaner - Ausgabe: SS 2012